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Warum Supervision
Als ein Prozess des Erkennens, Lernens und Verstehens bietet
die Beratungsform der Supervision die Möglichkeit, persönliche
Beweggründe zu erkennen sowie eigene Handlungsmöglichkeiten
zu erweitern. Sie richtet sich auf die konkrete Arbeitsumgebung
und bezieht andere mögliche Einflussmomente zum Entstehen von
Situationen als sog. "System" mit ein. Probleme und Ereignisse
können aus einer Distanz betrachtet und reflektiert werden.
Aus der sog. Metaebene können Einblicke in die Mechanismen und
Muster genommen werden, die einer Situation, einem Problem oder
einem Verhalten zugrunde liegen. Durch diesen Perspektivwechsel
kann ein ein Thema von außen betrachtet werden, sodass
mögliche Impulse und Lösungsansätze entstehen.
Evtl. vorhandene tiefergehende Ursachen, die zur Ausgangssituation,
die reflektiert wird, führen, können eher erkannt
werden.
Wie ich arbeite
Meine Haltung und meine Methodik fußen auf der Systemischen
Beratung. Innerhalb der Supervision mache ich mir zur
Aufgabe, das Anliegen meiner Klienten mit allen dazugehörigen
Einflussgrößen, also das sog. System, kennen zu lernen.
Hierdurch bekomme ich eine Einschätzung bzgl. des relevanten
Themas, dessen Bewertung durch den Klienten und seiner bisherigen
Umgangsweise damit. Das eigene Selbstbild, Verhaltensmuster
sowie Beziehungsdynamiken mit anderen spielen hierbei meist
eine Rolle. Das Ziel der Supervision soll sein, einen klaren
Blick für die eigenen Handlungsmöglichkeiten bzgl.
der bestehenden Situation sowie deren Grenzen zu bekommen.
Was Sie erwartet
Die Arbeit mit dem Anliegen bzw. dem Thema der Supervision
beginnt bereits beim ersten Termin. Die Anzahl der Supervisions-Termine
ergibt sich aus dem Anliegen. Manchmal wird Supervison für
eine einzelne Situation in Anspruch genommen, in anderen Fällen
wird die Begleitung von Prozessen oder Teams über eine längere
Zeit gewünscht.
Anwendungsgebiete
- Fall-Supervision: Konkrete Fragestellungen
oder sog. "Fälle" aus dem beruflichen Umfeld
werden im Rahmen einer Einzel- oder Gruppen-Supervision
aus der Metaperspektive betrachtet. Zielgruppe: Menschen,
die in psychosozialen und kommunikationsbezogenen Bereichen
arbeiten: Therapeuten, Pädagogen, Ärzte, Trainer,
Seelsorger etc..
- Prozess-Supervision: Prozesse, welche die
Arbeitsabläufe in Einrichtungen und Unternehmen abbilden,
werden mit Augenmerk auf die gruppendynamischen Prozesse betrachtet.
Zielgruppe: Selbständige, Führungskräfte, Teams,
Kooperationspartner etc..
- Team-Supervision: das Miteinander als Team steht hier im Mittelpunkt des Augenmerks. Was funktioniert gut, was einigermaßen oder gar nicht und wer hat welchen Anteil daran? solche und ähnlich Frage betreffend einer Teamkonstellation könner innerhalb der Team-Supervision betrachet werden. Ziel ist i.d.R. Störungen/Konflikte im Team zu beheben. Zielgruppe: alle Arten von Teams, z.B. im sportlichen, im pädagogoschen, im medizinischen und im psychosozialen Bereich oder im Tätigkeitsfeld von Unternehmen.
Wenn Sie hierzu noch Fragen haben oder einen
Termin vereinbaren möchten, nehmen Sie
gerne Kontakt
auf.
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